Am Montagabend, den 15. Dezember 2025, trafen sich die Turnerinnen des TSV Wemding gemeinsam mit ihrem Trainer Sebastian Keilwagen zum traditionellen Weihnachts- und Jahresabschlussessen. Wie bereits im Vorjahr bot der Landgasthof zur Sonne in Fünfstetten den passenden Rahmen für einen gemütlichen Abend.
Im Mittelpunkt der Feier standen dieses Mal nicht nur das leckere Essen, sondern vor allem das Miteinander und der Teamgeist. Eine besondere Geste der Gastfreundschaft zeigte dabei die Wirtsfamilie Schießl, die sich spendabel zeigte und die Getränke für die gesamte Runde übernahm – wofür sich das Team herzlich bedankte.
Im Rahmen einer kurzen Ansprache blickte Sebastian auf das zurückliegende Wettkampfjahr zurück. Er resümierte eine Zeit mit Höhen und Tiefen, hob aber vor allem die positive Entwicklung der Mannschaft hervor: „Wir haben die erste vollständige Runde in der Gauliga hinter uns und machen langsam, aber stetig Fortschritte“, so das zufriedene Fazit des Trainers. Jede einzelne Athletin habe sich dabei sportlich weiterentwickelt.
Einen noch höheren Stellenwert als der Ehrgeiz nahm für Sebastian jedoch die Freude an der Bewegung ein. Er betonte, wie sehr ihn die Arbeit mit der Gruppe erfülle und blickte bereits motiviert auf die kommenden Herausforderungen. „Wichtig ist, dass es uns Spaß macht – und das tut es“, lautete seine Zusammenfassung.
Abgerundet wurde das Beisammensein durch eine gegenseitige Bescherung. Für seine Schützlinge hatte der Trainer eine kleine weihnachtliche Überraschung im Gepäck. Im Gegenzug revanchierten sich die Mädchen mit einem Präsent und einer Karte, auf der sie sich für das große Engagement und die Geduld bedankten.
In ausgelassener Stimmung ließen die Sportlerinnen den Abend ausklingen. Das Treffen stärkte einmal mehr den Zusammenhalt der Truppe und bildete den perfekten Abschluss für das Turnjahr 2025.
Auch die beiden Mannschaften der Schülerinnen D (Jahrgang 2014 und 2015) des TSV Wemding hatten am 18.10. ihren 3. und letzten Durchgang der Gauliga im Jahr 2025. Mit einem 11. Platz und einem 17. Platz sind die Trainerinnen Bianka und Anna Maier sowie Sophie Braun mehr als zufrieden. Trotz einem krankheitsbedingten Ausfall einer Turnerin am letzten Wettkampftag haben die Mädels super Leistungen gebracht und in der Gesamtwertung einen Platz gut gemacht. Jetzt geht es in die Wettkampfpause und die Turnerinnen und Trainer arbeiten an neuen Übungsteilen. Diese können dann ab März mit dem Start der neuen Gauligasaison präsentiert werden.
Der dritte und letzte Gauliga-Wettkampf der Saison 2025 im Bayern Pokal stand am Samstag, dem 11.10.25, für die weibliche Jugend des TSV Wemding auf dem Programm. Die Turnerinnen reisten nach Harburg, um ihr Können noch einmal unter Beweis zu stellen. Die Vorzeichen waren jedoch alles andere als ideal, da die erste Mannschaft des TSV Wemding I nur mit vier statt der regulären sechs Turnerinnen antreten konnte.
Trotz der personellen Engpässe zeigten beide Teams vollen Einsatz.
In der Einzelwertung der weiblichen Jugend des TSV Wemding I stach Emma Schießl hervor, die den 33. Platz in der Einzelwertung dieses Durchgangs mit 56,40 Punkten belegte und gesamt auf einem beachtlichen 29. Platz (172,85 Punkte) landete. Ihre Teamkolleginnen Anika Spielvogel, Natalie Braun und Johanna Härtle trugen ebenfalls wichtige Punkte zum Ergebnis bei.
Für die zweite Mannschaft, TSV Wemding II, erzielte Daniela Fritsch mit 54,00 Punkten die höchste Tageswertung des Teams. Aber auch die lobenswerten Leistungen von Maja Regele (52,15 Pkt.), Maja Meininger (52,00 Pkt.), Jasmin Sterzik (51,70 Pkt.), Sarah Schneid und Lina Feil verdienten große Anerkennung, da jede Turnerin mit vollem Einsatz wichtige Punkte für das Mannschaftsergebnis beisteuerte.
Nach dem Abschluss des letzten Saisonwettkampfes war ihr Trainer Sebastian Keilwagen voller Lob für den gezeigten Einsatz. Er betonte, dass er trotz der widrigen Umstände und der Tatsache, dass nicht alles perfekt gelaufen ist, super stolz auf die Mädchen ist. Die bewusste Entscheidung der Turnerinnen, schwierige und neue Elemente zu wagen, wurde als zukunftsweisend hervorgehoben – denn genau das bringe das Team weiter, auch wenn es im Turnen nicht immer auf Anhieb klappt. Das Team werde sich von kleinen Rückschritten nicht entmutigen lassen, sondern diese als Ansporn nutzen, um im Training weiter hart zu arbeiten und dranzubleiben.
Die Vorfreude auf die kommende Saison ist bereits groß.